Montag 20. November 2017

2015

Erfolge 2015

 

Social-Media-Kampagne gegen das Fortpflanzungsmedizingesetz

Die Zulassung der Eizellspende und die Einführung der Präimplantationsdiagnostik (PID) waren die zwei zentralen Punkte des neuen Fortpflanzungsmedizingesetzes, das Anfang Jänner im Parlament durchgepeitscht werden sollte, ohne dass die Auswirkungen auf Kinder, Frauen und die Gesellschaft als Ganzes geklärt sind. Der Katholische Familienverband initiierte gemeinsam mit anderen Organisationen die Plattform: kinderbekommen.at. Innerhalb von neun Tagen wurden mehr als 1,3 Millionen E-Mails an die Mandatare aller Parteienversendet, mit der Bitte, den Beschluss der Gesetzesnovelle aufzuschieben und Zeit für eine ausführliche Beratung und öffentliche Debatte zu geben. Das Gesetz wurde etwas entschärft, aber beschlossen.

 

Sexualkundeerlass: Eltern werden stärker eingebunden

Der seit 25 Jahren geltende „Grundsatzerlass Sexualerziehung in den Schulen“ wurde überarbeitet. Wurde die Sexualerziehung bisher als „primäre Aufgabe der Eltern“ definiert, sollten Eltern im neuen Erlass nur mehr eine untergeordnete Rolle spielen. Nach heftiger Kritik – u.a. des Katholischen Familienverbandes – wurde der Entwurf nochmals überarbeitet und die Zusammenarbeit mit Eltern, etwa im Rahmen von Elternabenden und regelmäßigen Information an sie stärker betont.

 

Zentralmatura wieder im Verantwortungsbereich des Ministeriums

Bei der Organisation und Vorbereitung der Zentralmatura passierten immer wieder Pannen. Der Katholische Familienverband forderte daher Bildungsministerin Heinisch-Hosek im Juli 2014 auf, dem Bundesinstitut für Bildungsforschung (BIFIE) die Endverantwortung für die Zentralmatura zu entziehen. Im Juni gab sie nun bekannt, dass die Zentralmatura ab 2017 wieder in den Verantwortungsbereich des Ministerium wandern soll.

 

Steuerreform 2015

Wenngleich das Ergebnis der Steuerreform für Familien sehr bescheiden ausfällt – der Kinderfreibetrag wird von 220 auf 440 Euro verdoppelt – gibt es einen Erfolg: Auf Anregung und Initiative des Katholischen Familienverbandes wird im Finanzministerium eine Arbeitsgruppe zur antragslosen Zuerkennung des Kinderfreibetrages eingerichtet

 

2014

Mit 1. Juli 2014 wurde die Familienbeihilfe – erstmals seit 14 Jahren – um vier Prozent erhöht. Damit bekommen Eltern um vier bis sechs Euro pro Kind und Monat mehr. .Dass nach 14 Jahren endlich eine Erhöhung gekommen ist, ist das Ergebnis einer Protestaktion der Familienorganisationen.

 

 

2013

 

Reform und Anpassung der Familienbeihilfe

Nachdem die im Juni beschlossene Reform und Erhöhung der Familienbeihilfe im November wieder zurückgenommen wurde, startete der Katholische Familienverband – gemeinsam mit den anderen fünf Familienorganisationen – die parteiübergreifende Online-Unterschriftenaktion familienbeihilfeanheben.at. Mit Juli 2014 wird die Familienbeihilfe nun in einem ersten Schritt um 4 Prozent erhöht. 

2012

 

Freier Sonntag bleibt

Der Sonntag muss weitgehend arbeitsfrei bleiben. Dafür tritt der Katholische Familienverband als Mitglied der Allianz für den arbeitsfreien Sonntag ein. Im Juni 2012 hat der österreichische Verfassungsgerichtshof festgestellt, dass es keineswegs verfassungswidrig ist, Geschäfte am Sonntag geschlossen zu halten. Es bestehe immer noch ein beträchtliches öffentliches Interesse an der Wahrung und Erhaltung der Wochenendruhe, so der Verfassungsgerichtshof. Somit ist der Versuch einiger Geschäftsleute, ihre Geschäfte auch an Sonn- und Feiertagen zu öffnen, vorerst gescheitert.

2011

 

Karenzzeiten sind Berufszeiten

Die Jahre, die Eltern aufgrund von Kinderbetreuung in Karenz sind, fehlen bei den anrechenbaren Dienstzeiten für die Biennalsprünge. Erstmals werden nun im Kollektivvertrag für die Metallarbeiter Karenzen, die mit 1.11.2011 begonnen haben, im Ausmaß von bis zu 16 Monaten bei den Biennalsprüngen berücksichtigt und damit als Berufszeit anerkannt.

2010

 

13. Familienbeihilfe

Die 13. Familienbeihilfe, 2008 eingeführt, sollte wieder abgeschafft werden. Das Familienministerium hat eingelenkt. Es werden nun – jeweils im September - unter dem Titel: „Schulstartgeld“ 100 Euro für jedes Kind im Alter von 6 bis 15 Jahren ausbezahlt.

2009

 

Kindergarten

Ab Herbst 2009 ist in allen Bundesländern zumindest ein verpflichtendes Jahr für Kinder im Vorschulalter halbtägig gratis. Die Öffnungszeiten und Elternbeiträge für die Kindergärten sind in den Bundesländern unterschiedlich. Der Familienverband setzt sich hier weiterhin für eine Vereinheitlichung der Regelung und eine verbesserte Betreuungsqualität ein.

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Katholischer Familienverband
Österreichs
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1010 Wien
Tel: 01/515 52-3201
Fax: 01/515 52-3699

E-Mail: info@familie.at

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

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