Montag 24. Juli 2017

Hochkarätige Familienverbands - Jahreshauptversammlung zum Flüchtlingsthema

Amstetten, 23.10.2016 (dsp) Der Katholische Familienverband der Diözese St. Pölten lud unter dem Titel „Schaffen wir das?“ zur hochkarätig besetzten 63. Jahreshauptversammlung in die Pfarre Amstetten Herz Jesu. Mit seinem Referat wollte der bekannte Wiener Pastoraltheologe Prof. Paul Zulehner „Mut machen“ angesichts der aktuellen Herausforderungen. Weiters begrüßte Familienverbands-Vorsitzender Josef Grubner Diözesanbischof Klaus Küng, den neuen Caritas-Direktor Hannes Ziselsberger, Alfred Trendl, Präsident des Katholischen Familienverbandes Österreichs, und Landtagsabgeordnete und Hilfswerk-Vorsitzende Michaela Hinterholzer.

Verbands-Vorsitzender Grubner verwies auf den Einsatz des Verbandes für Familien: Man setze sich ua. für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein oder für ein familiengerechtes Steuer- und Pensionssystem. Der Katholische Familienverband vertritt alleine in Niederösterreich Tausende Mitgliederfamilien, zur Hauptversammlung kamen auch viele Junge und informierten sich über die Serviceleistungen: vom Oma-/Opadienst über die Aktion Tagesmütter bis hin zu nachhaltigen Projekten wie „Gutes Leben“.

 

Zulehner: Flüchtlinge auch ökonomische Chance

 

 

 

Familienverband fordert Erhalt von Sonderschulen

Katholischer Familienverband fordert Erhalt von Sonderschulen St. Pölten, 03.06.2016 (dsp)

 

Der Katholische Familienverband fordert auch in Zukunft den Erhalt von Sonderschulen. „Es ist mir unverständlich, den Eltern von Schülerinnen und Schülern, die einen erhöhten schulischen Förderbedarf benötigen, aus mehr als fadenscheinigen Gründen das Recht auf die Wahlfreiheit nach der bestmöglichen Schulform zu beschneiden“, erklärt Josef Grubner, Vorsitzender des niederösterreichischen Familienverbandes. Mit einer Bürgerinitiative wehren sich Eltern und der Katholische Familienverband Niederösterreichs gegen ein Aus für die Sonderschulen. Der Nationale Aktionsplan zur Umsetzung der UNO-Behindertenrechtskonvention sieht vor, dass diese bis 2020 zur Ausnahme werden sollen.

 

„Die beiden bisherigen Angebote, entweder eine integrativ geführte Klasse oder eine pädagogische Spezialeinrichtung, müssen zum Wohle der Hilfe bedürftigen Kinder erhalten bleiben, denn unter diesen Kindern gebe es viele, die nur in sehr kleinen bzw. kleinen Gruppen und mit beständiger Bezugsperson lernen können“, so Grubner. Derzeit wird österreichweit rund 30.000 Kindern wegen körperlicher oder psychischer Behinderungen ein sonderpädagogischer Förderbedarf (SPF) attestiert. 62 Prozent davon werden in Integrationsklassen - also gemeinsam mit nicht behinderten Kindern - unterrichtet, 38 Prozent in Sonderschulen. Es gehe nicht um ein Entweder-oder, sondern um ein Sowohl-als-auch. Je nach Beeinträchtigung der Kinder werde eine unterschiedliche Beschulung gebraucht.

Internationaler Tag der Familie

Familienverband fordert Wertschätzung der Familien auf allen Ebenen

St. Pölten, 15.05.2016 (dsp) Zum internationalen "Tag der Familie" am 15. Mai erinnert der Katholische Familienverband Niederösterreichs an die herausragende Bedeutung der Familien für das Land und die Gesellschaft. Familienverbands-Vorsitzender Josef Grubner betont, dass Familien das "Rückgrat der Gesellschaft" seien und sie würden "wertvolle und großartige Arbeit" leisten. Die Wertschätzung von Familien auf ideeller, materieller und finanzieller Basis sei eine zukunftsentscheidende Frage für das Land, so die größte parteiunabhängige Familienorganisation.

 

Daher fordert der NÖ-Familienverband ganz konkret für Niederösterreich:

 

- Kinderbetreuungsgeldnovelle: Beseitigung der Wochengeldfalle
Für Frauen, die nach einer Kurzvariante des Kinderbetreuungsgeldes weiter in Karenz sind und in dieser Zeit ein weiteres Kind bekommen, gibt es derzeit – sachwidrig - kein Wochengeld. Diese „Wochengeldfalle“ muss bei der Novelle zum Kinderbetreuungsgeld  und der Novellierung des  ASVG beseitigt werden.

 

- Kein Krankenhausselbstbehalt bei Kindern
In Niederösterreich beträgt der Selbstbehalt, den Eltern für einen Spitalsaufenthalt Ihres Kindes zahlen müssen, zwischen € 35 und € 38 pro Tag! Der Katholische Familienverband fordert, dass dieser Selbstbehalt für Kinder bis zum 14. Lebensjahr im Finanzausgleich abgeschafft wird!

 

- Hauptwohnsitzbefreiung bei der Grunderwerbsteuer bei Weitergabe der Familienwohnung
Bei Verkauf des Familienwohnsitzes gibt es eine Hauptwohnsitzbefreiung, bei unentgeltlicher Weitergabe in der Familie nicht! Das ist familien- u. leistungsfeindlich und kostet Familien viel an Grunderwerbsteuer.

 

- Pensionsversicherung: Anrechnung von 4 Jahren Kindererziehungszeiten pro Kind

Die Anrechnung von Kindererziehungszeiten sollte unabhängig vom Zeitraum der Geburten anfallen und folglich immer vier Jahre pro Kind betragen

Eine durchaus erfreuliche Nachricht sei – wie Familienlandesrätin Schwarz kürzlich bekannt gab -, dass der neue NÖ Familienpass nicht nur von Eltern und Großeltern kostenlos beantragt werden kann, sondern auch von Nachbarn, Verwandten und anderen Personen, die gerne mit Kindern Zeit verbringen wollen. Das begrüßt der Familienverband.

 

 

Familienverband startet Sonntagskampagne

Der Sonntagberg, Wallfahrtsort – auch für den arbeitsfreien Sonntag

 

Aktivisten entrollen 30 m2 großes Transparent an der Basilika

 

"Sonntag – ein Geschenk des Himmels", ein Transparent mit diesem Motto wurde von der Allianz für den arbeitsfreien Sonntag auf einem Baugerüst an der Basilika auf dem Sonntagberg entrollt. Bei der Basilika trafen sich Persönlichkeiten aus der Pfarre und der Gemeinde Sonntagberg.

 

Gabriele Rumpl, Vetreterin des Katholischen Familienverbandes, betonte : "Der arbeitsfreie Sonntag prägt für große Teile der Bevölkerung das gesellschaftliche, religiöse, kulturelle und familiäre Zusammenleben".

 

Erwin Burghofer, Koordinator der Allianz in Niederösterreich, betont: "Das Engagement in der Allianz für den freien Sonntag geht über ideologische Grenzen hinweg. Über 50 Organisationen österreichweit sind darin vertreten."

 

Der Pfarrer von Sonntagberg, P. Franz Hörmann, betont vor allem die Schöpfungsverantwortung des Menschen. "Im Buch Genesis 2,3 heißt es: Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn; denn an ihm ruhte er von all seinem Werk."

 

Thomas Raidl, Bürgermeister der Gemeinde Sonntagberg: "Bei aller Wichtigkeit des arbeitsfreien Sonntag, ist auch all jenen zu danken, die am Sonntag arbeiten, z.B.: medizinisches Personal, Angestellte im öffentlichen Verkehr, Polizistinnen und Polizisten, Beschäftigte im Gastgewerbe und viele andere".

 

Auch der aus der Gemeinde Sonntagberg stammende AKNÖ-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser war gekommen, um der Forderung nach dem arbeitsfreien Sonntag Nachdruck zu verleihen: "Der arbeitsfreie Sonntag ist für ArbeitnehmerInnen ein Tag der verdienten und notwendigen Erholung, des Ausgleichs und der Familie. Sonntags- und Feiertagsruhe muss gesetzlich geschützt bleiben. Bestehende Ausnahmen sind laufend auf ihre Notwendigkeit zu überprüfen. Und es ist völlig klar, dass Sonn- und Feiertagsarbeit ein höheres Entgelt als Normalarbeitszeit hat", so Wieser.

 

Thomas Resch, Diakon der zur Gemeinde Sonntagberg gehörenden Industriepfarre Böhlerwerk erklärte: "Der Sonntag muss ein gemeinsamer freier Tag bleiben, an dem die Familienmitglieder ihren gemeinsamen familiären Bedürfnissen nachkommen können".

Für die Katholische ArbeitnehmerInnen-Bewegung der Diözese St. Pölten erklärte deren Vorsitzende Josef Riegler: "Der arbeitsfreie Sonntag ist nicht nur ein Geschenk des Himmels, sondern auch ein Meilenstein der Sozialpolitik. Den ArbeitnehmerInnen wird immer mehr Flexibilität abverlangt, umso mehr muss der arbeitsfreie Sonntag erhalten bleiben".

Die "Sonntagberger Allianz" sprach sich auch deutlich gegen die immer wieder diskutierte Ausweitung und Liberalisierung der Sonntagsöffnung in Tourismuszonen aus.

So wie der arbeitsfreie Sonntag immer wieder Stürmen ausgesetzt ist, wird auch das weithin sichtbare Transparent die nächsten Wochen jedem Wetter trotzen.



 

Sonntag, ein Geschenk des Himmels

 

Foto: KAB-Vorsitzender Sepp Riegler, Erwin Burghofer (KAB), Margarete Bliem (KAB), Bischof Klaus Küng, Familienverbands-Vorsitzender Josef Grubner, Eva Lasslesberger (Familienverband)

St. Pölten, 22.04.2016 (dsp) „Sonntag – ein Geschenk des Himmels“ – mit dieser Botschaft macht der Katholische Familienverband von Mai bis Juni in einer bundesweiten Kampagne auf den Wert des arbeitsfreien Sonntags aufmerksam. In der Diözese St. Pölten wird er dabei von der Katholischen ArbeitnehmerInnenbewegung unterstützt. Diese ist wie der Familienverband Gründungsmitglied der „Allianz für den freien Sonntag“.

 

„Natürlich liegt uns das Thema sehr am Herzen“, betont Josef Grubner, Vorsitzender des  Familienverbandes der Diözese St. Pölten. Der überwiegend arbeitsfreie Sonntag sei ja für große Teile der Bevölkerung das gesellschaftliche, religiöse, kulturelle und familiäre Zusammenleben prägend.

Er möchte den Auftakt der Kampagne auch nutzen, all jenen zu danken, die am Sonntag arbeiten: medizinisches Personal, Journalisten, Angestellte im öffentlichen Verkehr, Polizistinnen und Polizisten, Beschäftigte im Gastgewerbe und viele andere. „Ich danke allen, die dafür sorgen, dass das öffentliche Leben auch am Sonntag funktioniert“, so Grubner.

 

“Der arbeitsfreie Sonntag ist nicht nur ein Geschenk des Himmels, sondern auch ein Meilenstein der Sozialpolitik“, ist Josef Riegler, Vorsitzender der Katholischen ArbeitnehmerInnen Bewegung überzeugt. „Er stellt einen hohen Wert dar, den man nicht gegen wirtschaftliche Argumente aufrechnen kann. Den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wird immer mehr Flexibilität abverlangt. Umso mehr muss der arbeitsfreie Sonntag erhalten bleiben. Diese Zeit mit anderen oder für sich muss nicht jedes Mal ausgehandelt werden.“ Riegler spricht sich auch deutlich gegen die immer wieder diskutierte Ausweitung und Liberalisierung der Sonntagsöffnung im Tourismus aus.

Plakate mit der Aufschrift „Sonntag, ein Geschenk des Himmels“ werden in den nächsten Wochen an  Pfarren, Gemeinden und Kooperationspartner geschickt, mit der Bitte, diese aufmerksamkeitswirksam zu platzieren. Parallel dazu gibt es Gratis-Postkarten mit dem Sonntagssujet zu bestellen. Außerdem verleiht  der Katholische Familienverband kostenlos drei rund 30 Quadratmeter große Transparente. Pfarren, Gemeinden und Städte, denen der arbeitsfreie Sonntag ein Anliegen ist, können damit Flagge zeigen. In Niederösterreich ist derzeit eines an der Basilika am Sonntagberg zu bewundern.

 

Bestellungen:
Familienverband der Diözese St. Pölten
Telefon: 02742/35 42 03
E-Mail: info-noe@familie.at

 

Foto: KAB-Vorsitzender Josef Riegler, Erwin Burghofer (KAB), Margarete Bliem (KAB) Bischof Klaus Küng, Familienverbands-Vorsitzendender Josef Grubner, Eva Lasslesberger (Familienverband)

 

 

 

 

 



Josef Grubner wieder höchster Vertreter der Familien

St. Pölten, 17.12.2015 (dsp) Der Vorsitzende des Katholischen Familienverbandes der Diözese St. Pölten, Josef Grubner, wurde als Präsident der Interessenvertretung der NÖ-Familien wieder bestätigt. Die Interessenvertretung, kurz IV-Familie, besteht aus Vertretern des Katholischen Familienverbandes der Diözese St. Pölten und der Erzdiözese Wien, des NÖ Familienbundes, der Kinderfreunde NÖ sowie des Freiheitlichen Familienverbandes NÖ.

 

Präsident Grubner - ein Markersdorfer - würdigte die Stärke der IV-Familie, in den vergangenen zwei Jahren über parteipolitische Grenzen hinweg wertschätzend gemeinsame Positionen unter anderem zu folgenden Themen erarbeitet zu haben:

 

- Forderung nach Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung und nach gleicher finanzieller Förderung der unterschiedlichen Betreuungsarten

- Forderung nach Valorisierung der NÖ Familienleistungen und

- Forderung nach einer spürbaren Steuerreform für Familien

 

„Dabei wird der Positionierungsprozess zu bildungs- und familienpolitischen Aufgabenstellungen laufend weitergeführt. Überdies pflegt und initiiert die IV-Familie eine Reihe von Kooperationen mit meinungsbildenden Institutionen des Landes, wie zB. mit dem Integrationsservice sowie mit der Fachstelle für Gewaltprävention“, zieht Grubner positive Bilanz. Er unterstreicht weiters die Bedeutung der Durchführung des NÖ Landeswettbewerbs „Familienfreundlichster Betrieb“, der ausdrücklich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern soll. „Darüber hinaus beteiligt sich die IV-Familie an mehreren Fachtagung, so zB am 11. März 2016 bei der Tagung ‚Unsere Kinder: Selbstbewusst & stark!‘,“ so Grubner. Die IV werde sich in den kommenden zwei Jahren intensiv mit der sozialpolitischen Frage nach der Lebbarkeit von Familie beschäftigen.

 

Weiters wolle sich die IV dafür einsetzen, dass in der kommenden Arbeitsperiode eine Valorisierung aller NÖ Familienleistungen erreicht wird.

 

Aufruf zu Protest: Katholischer Familienverband kritisiert geplante Kürzungen der Familiengelder

„Ab 2018 gibt es 920 Millionen Euro weniger für die Familien. Dagegen wollen wir uns wehren, " ruft Familienverbands-Vorsitzender Josef Grubner zum Protest auf.

Bischof Küng würdigt familienfreundlichste Betriebe Niederösterreichs

St. Pölten, 04.11.2015 (dsp) „Das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eines der Kernthemen der Interessenvertretung der NÖ Familien“, betont Josef Grubner, der Präsident der IV-Familien und gleichzeitig Vorsitzende des Katholischen Familienverbandes der Diözese St. Pölten. Deshalb habe man die familienfreundlichsten Betriebe des Landes gesucht und bei dem Festakt am Dienstag im St. Pöltner Landhaus vor den Vorhang geholt. Die ausgezeichneten Familien würden „beispielhaft familienorientierte Unternehmenskultur vorleben“, so Grubner. Er erinnert daran, dass die Vereinbarkeit für viele oft nur mit großer Anstrengung zu bewältigen sei. Gerade Frauen seien mit der Pflege von Angehörigen und der Betreuung von Kindern besonders betroffen.

 

Erfreulicherweise führten familienfreundliche Unternehmen zu einer Win-Win-Situation auf beiden Seiten, da hochmotivierte und loyale Beschäftigte den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens sichern helfen würden, so Grubner.

 

Namhafte Klein-, Mittel- und Großbetriebe nahmen am Landesbewerb 2015 teil. Bei den Kleinbetrieben gewann die Garten leben GmbH, bei der Kategorie Mittelbetriebe die Schebesta und Holzinger Wirtschaftstreuhand Steuerberatung GmbH und bei den Großbetrieben die Sonnentor Kräuterhandelsgesellschaft. Sonnentor kooperiert übrigens mit der Dreikönigsaktion. Einen Anerkennungspreis erhielt auch das kirchliche „Haus der Barmherzigkeit“ in Kirchstetten. Die Auszeichnung wird von der Interessenvertretung – in der alle Familienverbände vertreten sind, darunter der Katholische Familienverband der Diözese St. Pölten und der Erzdiözese Wien - seit 1997 alle zwei Jahre vergeben.

 

 

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