"Ins Kino zu Conni und Kranich Klaus"
Die Kinder und auch wir Großeltern haben Spaß und freuen uns, dass der Film auch pädagogisch wertvolle Botschaften vermittelt. Da jedes der Geburtstagskinder den Film exklusiv mit Oma und Opa sehen darf, haben mein Mann und ich zweimal das Vergnügen. Ich bin so rührselig, dass ich am Ende des Filmes sogar bei der Wiederholung Tränen in den Augen habe. Antonia, die das allererste Mal im Kino ist, fragt nach dem Film, der immerhin 80 Minuten dauert: „Kummt jetzt nu a Folge?“
Unterstützung beim Augenarzt
Samuel (2 J.) hat seine Mutter-Kind-Pass-Untersuchung bei der Augenärztin. Da meine Tochter auch die kleine Miriam (2 Mon.) mitnimmt, bittet sie mich um Begleitung. Ich werde von den dreien aufgelesen und wir kommen pünktlich und gut gelaunt in der Praxis an. Und das, obwohl die Familie verschlafen hat und Miriam ohne stillen angezogen und „eingepackt“ wurde. Wir steuern gleich die Kinderecke an und Samuel wendet sich passenderweise dem Spielzeug-Arztkoffer zu. Samuels Mama füllt noch einen Fragebogen aus und beginnt Miriam zu stillen.
Samuel wird aufgerufen und wir wandern zu viert ins Behandlungszimmer. Während Miriam trinkt, sitzt Samuel auf meinem Schoß und bewältigt alle Aufgaben freundlich und geduldig. Als die Orthoptistin ihm ein Licht vor die Augen hält, macht er brav den Mund auf, wie er es von der Kinderärztin gewohnt ist.
Aus dem Kindergarten geschmissen
Gabriel (6. J.) ist unser nächster Schulanfänger. Im Kindergarten ist es ein eindrucksvoller Brauch, dass die Schulanfänger, im wahrsten Sinne des Wortes, aus dem Kindergarten geschmissen werden. Auch Oma und Opa werden von Gabriel zu dieser Abschieds-Feier eingeladen. Der Rausschmiss findet im Turnsaal statt. Die vier SchulanfängerInnen aus Gabriels Gruppe sitzen im Zentrum, man sieht ihnen die Aufregung an. In der Mitte des Raumes steht ein großer Rahmen, auf dem eine Schulfassade mit großem offenem Tor zu sehen ist, hinter dem Tor liegt einen dicke, weiche Turnmatte.
Das Ritual beginnt. Es wird ein gemeinsames Lied gesungen. Die Kindergartenpädagogin erwähnt, dass die Kinder das Lied heute noch geübt haben. Gabriel meldet sich zu Wort: „Und gestan haum mas viermoi gsunga.“ Das Lied handelt natürlich von der schönen Kindergartenzeit und dem neuen Lebensabschnitt, der im Herbst für die Kinder beginnt. Im Anschluss werden die Kinder einzeln von der Pädagogin und der Helferin unter den Achseln und an den Füßen geschnappt, mit dem Kehrvers des Liedes geschwungen und „in die Schule“ auf die weiche Matte fallen gelassen.
Ein Kindergartenleben dokumentiert
Danach wird jedem Kind eine dicke Mappe überreicht, in der ganz viele Fotos von verschiedenen Ereignissen und Zeichnungen aus der Kindergartenzeit gesammelt sind. Das Wichtigste aber ist ein persönlicher Brief von Gabriels Pädagogin, in dem sie ihm erzählt, wie er sich entwickelt hat, wo er anfangs noch Hilfe benötigt hat, was er jetzt schon sehr gut kann und wie es ihm gelungen ist mit den anderen Kindergartenkindern gut auszukommen. Sehr berührend! Danach geht es in den Kindergartenhof. Jedes der vier Kinder hat gemeinsam mit der Pädagogin Wünsche für die Schulzeit formuliert, auf eine Karte geschrieben und an einen Luftballon gehängt. Gemeinsam lassen sie die Ballons mit ihren Wünschen fliegen.
Standardmenü
Nach der Feier gehen wir gemeinsam mit unserer Tochter, dem Schulanfänger Gabriel und seinem Bruder Jakob (4 J.) ins Gasthaus essen für die Jungs gibt es zur Feier des Tages natürlich ihr Lieblingsessen: Schnitzel, Pommes und viel Ketchup. Wir sind dankbar, dass wir diese wichtigen Momente in Gabriels Leben miterleben dürfen und wünschen ihm alles Gute für den Schulstart im Herbst.




